Was ist Schamanismus?

Geseko von Lüpke beschreibt den Schamanismus in "Altes Wissen für eine neue Zeit" wie folgt: 

Schamanismus basiert nicht auf irgendeiner Theologie, sondern auf der existenziellen Grundlage von allem. Er entstand nicht aus irgendwelchen philosophischen, theologischen, intellektuellen Gedanken, sondern aus dem Raum des Gestaltlosen, des Ursprünglichen, des Ungeborenen.

Schamanismus entstand, weil der Mensch gelitten hat: Menschen gehen durch Krisen. Und in Krisen, die Angst machen, suchen wir nach Hilfe. Das Ursprungsmotiv ist immer dasselbe: Die Verbesserung des menschlichen Lebens.

Was heißt das? Wenn man genauer hinschaut, ist es gut zu erkennen:

In unserer westlichen Gesellschaft fühlen sich die Menschen oft ausgebrannt, leer und verlassen, verstehen nicht ihren Lebenssinn. Es drohen Krankheit, Sucht und Suizid. Der Schamanismus ist der Weg der Seele in die vollständige Heilung. 

Es genügt nicht mehr, nur den Körper zu therapieren über Medikamente und Bewegung. Immer mehr stellt auch die Wissenschaft fest, dass die Seele des Menschen ebenfalls in ihr Gleichgewicht gebracht werden muss, um eine vollständige Genesung zu gewährleisten. Gefühle wie Liebe, Zufriedenheit und Vertrauen sind nicht greifbar, sondern gehören in die unsichtbare, in die geistige Welt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkannte 1980 dem Schamanismus die gleiche Bedeutung bei der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen zu wie der westlichen Schulmedizin. Die WHO definiert Gesundheit wie folgt:

Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Beschwerden und Krankheit.

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